„Wir müssen zu schnellen Lösungen kommen“

Debatte zur Lage am studentischen Wohnungsmarkt

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Nachdem die SPD bereits im Dezember einen Antrag zur Verbesserung der studentischen Wohnsituation eingebrachte hatte, legten nun CDU und FDP mit einem eigenen Antrag nach. Dietmar Bell ging für die SPD in die Debatte. Er unterstrich, dass es wichtig und richtig sei, dass studentisches Wohnen nun auch in den Fokus der parlamentarischen Behandlung komme.

Denn die Lage am Wohnungsmarkt für Studierende sei in der Tat dramatisch. In den großen Hochschulstädten wie Münster, Köln, Aachen, gäbe es mittlerweile Mietpreissteigerungen von 30%. Dies führe in Konsequenz zu Prozessen sozialer Exklusion, da sich viele Studierwillige ein Studium in diesen Städten nicht mehr erlauben können.

Die rot-grüne Landesregierung habe noch 40 Millionen Euro an Hochschulpaktmitteln den Studierendenwerken (den Trägern der studentischen Wohnheime) zukommen lassen. Es wäre gut, wenn die schwarz-gelbe Landesregierung dies auch täte, aber da werde kein Cent zur Verfügung gestellt.

Jenseits parteipolitischer Scharmützel betonte Bell, müsse man aber jetzt gemeinschaftlich diskutieren, um zu schnellen Lösungen zu gelangen. Dies erfordere die zugespitzte Lage am studentischen Wohnungsmarkt. Insoweit werde die SPD gute Initiativen, die zur Verbesserung beitragen, unterstützen.