„Viele Studierende sind akut in sozialer Not“

Hier geht es zum Westpol-Beitrag

Eine Gruppe gerät bei den Betrachtungen zu den sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie allzu schnell aus den Blickfeld – die Studierenden!

Vielen von ihnen sind schlichtweg die Nebenjobs insbesondere auch in den Gastronomiebetrieben weggebrochen. Dies hat unmittelbare Folgen und bringt viele Studierende in eine ausgesprochene Notlage. Die Hilfen des Bundes sind wieder ausgelaufen, kamen allerdings auch sehr spät und waren recht bürokratisch zu beantragen. Das Land NRW hat seinerseits überhaupt erst keinen Hilfsfonds für Studierende aufgelegt. Hier verweist NRW-Wissenschaftsministerin Pfeiffer-Poensgens reflexhaft auf den Bund. Also ein Verschiebebahnhof der Verantwortlichkeiten, der die konkret Betroffenen im Regen stehen lässt.

Das WDR-Landesmagazin Westpol hat dazu in seiner letzten Ausgabe berichtet und die durch Corona bedingte soziale Situation vieler Studierender deutlich gemacht. Im Beitrag hat sich auch Dietmar Bell, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, geäußert. Er findet das Wegducken der Landesregierung skandalös.