Der Landtag NRW debattiert über das umstrittene Betreuungsgeld. Zahlreiche nationale und internationale Organisationen, Bürgerinnen und Bürger lehnen das Betreuungsgeld ab. Von den Kosten für das Betreuungsgeld in Milliardenhöhe soll stattdessen der Ausbau der Kitas finanziert werden, damit Kinder nicht von frühkindlicher Bildung ferngehalten werden. So soll eine bildungs- und finanzpolitisch richtige Entscheidung gewährleistet sein.
Die Fraktion der SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert die Landesregierung in einem Antrag auf, sich weiterhin gegen die Einführung eines Betreuungsgeldes auf Bundesebene einzusetzen.
Dazu äußern sich die Wuppertaler SPD-Landtagsabgeordneten:
„Das Betreuungsgeld gibt einen falschen Anreiz und geht damit in die entgegengesetzte Richtung. Die Kita ist die erste wichtige Stufe der Bildungskette. Vor allem die Sprachförderung ist ein wichtiger Aspekt, gerade bei Kindern mit Migrationshintergrund.“
„Länder, die das Betreuungsgeld angenommen haben, nehmen wieder Abstand davon. Durch den qualitativ hochwertigen Ausbau der Kitas soll die Wahlfreiheit der Eltern gestärkt werden. Das Betreuungsgeld ist bildungs- und finanzpolitisch falsch!“
Weitere Informationen