„Es wird nicht in die Zukunft investiert“

 NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper hat diese Woche den Entwurf des Landeshaushalts 2022 vorgestellt. Dazu Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann:

„Der von Finanzminister Lienenkämper vorgelegte Haushaltsentwurf für das Jahr 2022 ist eine herbe Enttäuschung für Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung erstattet sich Steuerausfälle in Höhe von 3,6 Milliarden Euro aus dem NRW-Rettungsschirm, während die Kommunen ihre Erhöhungen am Gemeindefinanzierungsgesetz zurückzahlen müssen. Auch im vergangenen Jahr hat die Landesregierung den Rettungsschirm für diese Zwecke eingesetzt. Statt den Städten und Gemeinden ihre Corona-bedingten Steuerausfälle zu erstatten und eine Altschuldenlösung auf den Weg zu bringen, werden sie durch zusätzliche Kredite belastet. Ein Aufbruch für Nordrhein-Westfalen ist im Entwurf nicht zu erkennen.

Unsozial und ungerecht!

Haushaltsentwurf der Landesregierung

In zweiter Lesung hat sich gestern der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags mit dem Etatentwurf 2019 der schwarz-gelben Regierungskoalition befasst. Auch die noch in diesem Jahr stattfindenden...