„NRW-Hochschulen dürfen nicht international abgeschottet werden“

An den Universitäten und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen sind viele Studierende aus Nicht-EU-Staaten eingeschrieben. Etwa aus Afrika und Asien, aber ebenso aus den USA.

Internationale Vernetzung ist ein Markenzeichen wissenschaftlichen Arbeitens schlechthin und dies bereits im Studium. Umso irritierender mutet es an, dass die schwarz-gelbe Landesregierung beabsichtigt, Gebühren für Studierende aus Ländern außerhalb der Europäischen Union einzuführen. Anlässlich dessen hat Dietmar Bell eine ‚Kleine Anfrage‘ an die Landesregierung auf den Weg gebracht, darüber Auskunft zu erteilen, wie sich die Zahl der ausländischen Studierenden insgesamt in den vergangenen 10 Jahren entwickelt hat, aber speziell bei Nicht-EU-Staatsbürgern. Und mit welchen Mehreinahmen bei einem solchen Gebührenmodell überhaupt gerechnet wird.