„Schulsozialarbeit muss gesichert werden.“

Hier die Rede im Videostream.

Die Frage der zukünftigen Sicherung der Schulsozialarbeit stand heute auf der Agenda der Plenardebatte. Die SPD-Fraktion brachte einen Antrag ein, der die schwarz-gelbe Landesregierung auffordert, endlich Farbe zu bekennen, ob sie die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit fortführen möchte. Das derzeitige Landesprogramm ist bis Ende 2017 befristet.

Seit 2015 fördert das Land –noch unter rot-grüner Verantwortung- die Schulsozialarbeit mit jährlich rund 48 Mio. Euro – obwohl eigentlich der Bund für die Finanzierung verantwortlich ist. Die Landesregierung muss sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass der Bund die Finanzierungsverantwortung für die Schulsozialarbeit nach dem Bildungs- und Teilhabepaket im SGB II vollständig übernimmt. Solange dies nicht geklärt ist, sollte, so fordert die SPD, das Land einspringen.

Auch die Wuppertaler Landtagsabgeordneten Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann setzen sich seit langem mit Vehemenz für die Schulsozialarbeit ein. „Wir wissen aus eigenen Erfahrungen in Wuppertal und Solingen, wie sinnvoll und notwendig, Schulsozialarbeit ist. Sie hilft vor allem jenen Kindern und Jugendlichen ein Stück weit mehr gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, die aus sozial und finanziell benachteiligten Familien kommen.“

„Die Landesregierung muss sich jetzt ohne Wenn und Aber zur Fortführung der Schulsozialarbeit bekennen. Die Schulen und auch die beschäftigten sozialpädagogischen Fachkräfte brauchen Planungssicherheit für die Fortführung ihrer Arbeit“, so Josef Neumann, der auch im Plenum zum Thema Stellung bezog.

Hier die Pressemitteilung von Nadja Lüders und Josef Neumann: PM_12.10.Schulsozialarbeit