Partnerschaft zwischen Wuppertal und Tabarka vertieft

Intensives Arbeitswochenende anlässlich des Stadtjubiläums

Wuppertal hat am Wochenende seinen 90. Geburtstag gefeiert. Und miteingeladen waren die Städtepartnerschaften und deren Freundschaftsvereine. Seit 2011 unterstützt der Verein Tabarka e.V. die Entwicklung der nordtunesischen Stadt und die umliegende Kroumerie ideell und materiell. Ziel ist die Stabilisierung der jungen Demokratie und die Stärkung der Zivilgesellschaft vor Ort. Vorsitzender des Vereins ist der Landtagsabgeordnete Dietmar Bell.

Und der hatte am Wochenende Grund zur Freude. Aus Anlass des Stadtjubiläums besuchten der im letzten Jahr gewählte Bürgermeister Abdallah Rjaibi und das Ratsmitglied Adel Selmi, auf Einladung von Andreas Mucke, Wuppertal. Begleitet wurden sie durch Nadia Béjaoui     und Latifa Khalfi, Lehrerinnen aus Tabarka, zu der es seit 2011 Kontakt gibt. „Wir freuen uns sehr, dass nach den ersten freien Kommunalwahlen nach der Revolution der erste freigewählte Bürgermeister und seine Begleitung nach Wuppertal gekommen sind, um die Zusammenarbeit zwischen den Städten zu intensivieren. So konnte am Sonntag ein Vertrag unterzeichnet werden, der konkrete Handlungsfelder definiert, indem der Austausch und die Kooperation intensiviert werden können.“

 

 

Bürgermeister Rjaibi u. Oberbürgermeister Mucke

Neben der Entwicklung von Konzepten für eine nachhaltige Energieerzeugung soll es dabei auch um Fragen der gesicherten Müllentsorgung und der Sauberkeit in der Region gehen. Zudem sind kulturelle Kooperationen, Schulpartnerschaften und weitere Jugendaustausche benannt. „Viel Arbeit für die nächsten Jahre – aber die internationalen Kooperationen sind für alle Beteiligten immer wieder bereichernde Erfahrungen.“