„Im Geiste von Vielfalt und Toleranz“

Johannes Rau-Gymnasium wird UNESCO-Projektschule

Das Wuppertaler Johannes Rau Gymnasium erhielt am Mittwoch im Rahmen eines feierlichen Festaktes die Anerkennung als „UNESCO-Projektschule“ und ist damit die erste im Bergischen Land. Die Anerkennung gilt zunächst für fünf Jahre. Insgesamt tragen 250 Schulen in Deutschland diesen Titel. Die Schule hat sich darum seit längerem bemüht.

Das weltweit agierende Netzwerk der UNESCO-Projektschulen unterstützt Friedens- und Demokratieerziehung, die Förderung einer Erinnerungskultur, Menschenrechtsbildung sowie das Leben in Vielfalt und Toleranz. Auch das Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung soll geschärft werden. Dazu werden in den nächsten Jahren in zahlreichen Projekten, die die SchülerInnen und LehrerInnen gemeinschaftlich und fächerübergreifend entwickeln, Denkanstöße gegeben und Perspektiven einer Schule der Toleranz und kulturellen Vielfalt entwickelt werden.

Dietmar Bell, der selbst Schüler an der Siegesstraße war und an der Zeremonie teilnahm, äußerte sich am Ende der Veranstaltung: „Ich freue mich sehr, dass eine Wuppertaler Schule sich im Geiste der UNESCO-Ziele vorbildhaft engagiert. Das Johannes-Rau-Gymnasium ist denn auch schon seit Jahren in diesen Themenfeldern aktiv. Insoweit ist der Titel „UNESCO-Projektschule“ Auszeichnung und Verpflichtung zugleich. Soweit ich dazu beitragen kann, werde ich die Schüler- und Lehrerschaft bei ihren ambitionierten Projekten unterstützen.