„Digitaler Wandel muss gestaltet werden“

Dietmar Bell zum Gespräch beim ASER-Institut

Die weitreichenden Umbrüche in vielen gesellschaftlichen Lebensbereichen durch die fortschreitende Digitalisierung haben in vielgestaltiger Form auch die Arbeitswelt längst erreicht. Dies war gestern Gegenstand eines Gespräches von Dietmar Bell im ASER-Institut Wuppertal.

Das 1985 als universitärer Spin-off gegründete und in Vohwinkel ansässige Institut, beschäftigt sich mit Fragen technischer Transformationsprozesse und ihrer Konsequenzen für Arbeitsprozesse und betriebliche Reorganisation. Nicht zuletzt auch (arbeits-)psychologische Fragen stehen im Fokus, also wie ArbeitnehmerInnen auf dynamische Veränderungen ihrer betrieblichen Umwelt reagieren und konstruktive Handlungsstrategien entwickeln.

Dietmar Bell, der seit Mitte letzten Jahres Vorsitzender der Landtags-Enquetekommission „Digitale Transformation der Arbeitswelt in NRW“ ist, griff das Angebot zum Gespräch gerne auf und tauschte sich mit den Vertretern des ASER-Institutes über grundlegenden Fragen der Digitalisierung, zu deren Chancen und Risiken sowie möglichen Folgewirkungen für die ArbeitnehmerInnen aus. Bell: „Wichtig erscheint mir, dass wir das Potential der Digitalisierung für die Umgestaltung der Arbeitswelt als Chance und Gestaltungsauftrag auch im Sinne der Beschäftigten begreifen. Hier gilt es Innovationskorridore auszuloten und politisch zu flankieren. Dazu möchte die Enquetekommission in den nächsten zwei Jahren Handlungsstrategien erarbeiten. Die Expertise auch des ASER-Institutes kann da für uns von Bedeutung sein.“