Dietmar Bell unterstützt Projekt der Uni Siegen

„Siegen. Wissen verbindet“

Bei seinem Besuch in Siegen zeigte sich Dietmar Bell, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, beeindruckt von den Planungen zum Umzug von Fakultäten der Universität Siegen in die Innenstadt.

Das städtebauliche Projekt „Siegen. Wissen verbindet“ erfährt immer mehr Beachtung und Zuspruch – auch über die Stadtgrenzen hinaus. Bei einem Besuch machte sich Dietmar Bell ein Bild von den Planungen und den bereits umgesetzten Maßnahmen in der Siegener Innenstadt. Gemeinsam mit Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart, Kanzler Ulf Richter und dem Geschäftsführer des Studierendenwerks, Detlef Rujanski, besichtigte der Landtagsabgeordnete die zukünftigen Uni-Quartiere, sowie das neue Hörsaalzentrum und die Mensa am Campus Unteres Schloss.

Bell zeigte sich sehr beeindruckt und sagte seine politische Unterstützung für das Vorhaben zu. Das Projekt sei ein herausragendes Beispiel der städtebaulichen Neudefinition eines Universitätsstandortes. „Die damit verbundene Einbindung der Universität in die Stadtgesellschaft ist Ausdruck eines veränderten Wissenschaftsverständnisses und schafft Transparenz und Akzeptanz“, so Bell.

Attraktive Innenstädte bieten öffentliche Freiräume, die Begegnungen ermöglichen und den Austausch von Menschen fördern. „Siegen. Wissen verbindet“ beinhaltet daher weit mehr als den Umzug zweier weiterer Fakultäten der Universität Siegen in die Innenstadt. Das Projekt soll eine Verbindung von Wissens- und Stadtgesellschaft bilden und einen Beitrag zu einer attraktiven, lebendigen, sicheren und nachhaltigen Stadt leisten. Die Zeit für das Projekt könnte kaum passender sein: Insbesondere der tiefgreifende Strukturwandel innerhalb der Einzelhandelslandschaft stellt die Siegener Innenstadt vor große Herausforderungen. Die Universität, 1972 gegründet, ist über mehr als ein Dutzend unterschiedliche Standorte verteilt, sodass lange Wege und zusätzliche Verkehrsbelastung den Alltag prägen. Zwei große Campus sind inzwischen stark sanierungsbedürftig.

Jetzt ist der Zeitpunkt, um den Wandel aktiv zu gestalten. Energieeffiziente Gebäude tragen dazu bei, die neuen Campus-Areale klimaneutral zu gestalten. Es entstehen neue, vor allem fußgänger- und radfahrerfreundliche Verbindungen, die die Verkehrswende der Stadt unterstützen. Zudem bieten die neuen Standorte in der Innenstadt gerade für die Ober-, aber auch für die Unterstadt vielfältige Potenziale für Wirtschaft, Bildung und Kultur.