Dietmar Bell ist Vorsitzender der Enquetekommission „Digitale Transformation der Arbeitswelt in NRW“

Auf Vorschlag der SPD-Fraktion wurde Dietmar Bell vom Ältestenrat des Parlaments zum Vorsitzenden der im April vom Landtag beschlossenen Enquetekommission „Digitale Transformation der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen“ ernannt. Die Kommission wird noch vor der Sommerpause ihre Arbeit aufnehmen und ihre Ergebnisse nach Beendigung in einem Abschlussbericht dokumentieren.

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, da der digitale Wandel  eine gesellschaftliche Herausforderung ist,  die es nachhaltig im Sinne der Menschen zu gestalten und politisch zu flankieren gilt. Dabei müssen Potentiale und Risiken gleichermaßen abgeschätzt werden“, so Dietmar Bell.

Bereits jetzt sei erkennbar, dass Branchen und berufliche Qualifikationen durch die Digitalisierung sehr unterschiedlich betroffen seien. Zugleich biete die digitale Transformation ein hohes Potenzial für neu entstehende Arbeitsplätze. Die Bewältigung der entsprechenden Prozesse werde die Akteure in NRW vor schwierige Aufgaben stellen, so der Abgeordnete.  „Unserem Bundesland kommt dabei als industriellem Kernland, mit der zugleich dichtesten Hochschullandschaft, eine Schlüsselrolle zu. Und Digitalisierung gilt es eben nicht nur als ausschließlich  wachstumsfördernden Wirtschaftsfaktor zu betrachten, sondern auch wie sie die konkreten Arbeitswelten und betrieblichen Steuerungs- und Kommunikationsformen für die Menschen verändert.“, so Bell.

Wie also ist NRW für den digitalen Wandel in der Arbeitswelt gerüstet und welche Weichen gilt es rechtzeitig zu stellen? Diese und andere grundsätzliche sowie praktische Fragen werden die Enquetekommission in den nächsten zwei Jahren beschäftigen.