Bell: „NRW eine exzellente Wissenschaftsregion, die die Zukunft entwickelt“

Die Wissenschafts- und Hochschulpolitik des Landes stand heute ganz oben auf der Agenda der Plenardebatte. Ministerin Svenja Schulze unterrichtete das Parlament über die Situation der Hochschulen und die Leitlinien der NRW-Forschungspolitik.

Im Rahmen der Aussprache nahm Dietmar Bell als wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Stellung und kritisierte scharf die von der Opposition vorgebrachten Argumente einer angeblich von RotGrün initiierten, ideologisch motivierten staatlichen Gängelungspolitik im Hochschulbereich, die vermeintlich die Wissenschaftsfreiheit einschränke. Bell attestierte der CDU eine ‚verbale Selbstradikalisierung‘, die die Tatsachen mutwillig verdrehe und damit das eigene Bundesland schlecht mache. Wissenschaft und Forschung seien in NRW seit 2010 in einer in Zahlen messbaren Aufwärtsentwicklung, die klar verdeutliche, dass das Land eine exzellente Wissenschaftslandschaft hat, die auf dem Weg sei, „zu einem der attraktivsten Hochschulstandorte Europas zu werden.“

Am Beispiel der Wissenschafts- und Forschungsregion Aachen arbeitete Bell exemplarisch heraus, dass in allen Parametern (Drittmittel-Akquise, Hochschulbudget, Studierendenzahlen, Forschungsanstrengungen inklusive der außeruniversitären Institute), NRW Spitzenleistungen hervorbringt. In Blickrichtung von Fraktionschef Laschet, der in Aachen beheimatet ist, bescheinigte Bell der CDU ein „dummes und armes Zeugnis ihrer Politik“ und bezeichnete es als „unverantwortliches Gerede “ mit Bildern des Niedergangs des Wissenschaftsstandortes NRW Stimmung zu machen. Demgegenüber betonte er, „NRW ist ein starkes Land, mit einer herausragenden Wissenschaftslandschaft. Lassen Sie uns gemeinsam an der Zukunft bauen.“