Drei für ein besseres Wuppertal
Bell bloggt
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Dietmar Bell bloggt

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Landtagstalk: Ein Kulturgesetz für NRW
Ankündigung:

Stand und Perspektiven

Montag, 30. Januar 2012, 17.00 Uhr
Landtag NRW, SPD-Fraktionssaal, E3 D01
Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf

weitere Informationen:
Einladung als PDF

Anmeldungen senden Sie bitte per E- ...

Dietmar Bell spricht im Plenum zum Verkauf des E.ON-Ferngasnetzes

Dietmar Bell hat heute im Plenum zu einem Antrag der LINKEN gesprochen, das zum Verkauf stehende Ferngasnetz von E.ON in Landesbesitz zu überführen.

Bell bezog dagegen klar Stellung: Eine Übernahme des Netzes in Landeseigentum sei schlichtweg überflüssig, es gäbe genügend rechtliche Grundlagen zur Kontrolle eines privaten Netzeigentümers.

Hören Sie hier die Rede im Wortlaut:

Knapp 3 Mio. Euro für Kita-Ausbau in Wuppertal

Die SPD-Landtagsabgeordneten Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann haben heute am Rande der Plenarsitzung im Landtag mit großer Freude knapp 3 Mio. Euro vom Land bereitgestellter Mittel für den Ausbau der Kindertagesstätten in Wuppertal verkündet. Über 1,5 Mio. kommen dabei direkt vom Land, weitere 1,4 Mio. fließen Wuppertal indirekt aus Bundesmitteln zu, die das Land verteilt.

„Die ...

Finanzmärkte müssen stärker zur Verantwortung gezogen werden

Die rot-grünen Koalitionsfraktionen haben heute einen Antrag in den Landtag eingebracht, der die unverzügliche Einführung einer Finanztransaktionssteuer fordert. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung und Beschlussfassung in die zuständigen Fachausschüsse überwiesen.

Grundsätzlich wäre angesichts globalisierter Finanzmärkte für die Einführung einer weltweiten Steuer ein internationaler ...

Realschule Hohenstein zu Besuch im Landtag

Die Klasse 9 der Wuppertaler Realschule Hohenstein besuchte heute in Begleitung ihrer Lehrerin Frau Barbara Klaus den Düsseldorfer Landtag. Nachdem die SchülerInnen Gelegenheit hatten, auf der Tribüne eine Plenumsdebatte live zu verfolgen, stand Dietmar Bell den jungen Gästen zu seiner Arbeit als Abgeordneter und zu aktuellen landespolitischen Themen Rede und Antwort. „Es wurden viele Themen ...

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Die SPD-Landtagsabgeordneten Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann haben heute am Rande der Plenarsitzung im Landtag mit großer Freude knapp 3 Mio. Euro vom Land bereitgestellter Mittel für den Ausbau der Kindertagesstätten in Wuppertal verkündet. Über 1,5 Mio. kommen dabei direkt vom Land, weitere 1,4 Mio. fließen Wuppertal indirekt aus Bundesmitteln zu, die das Land verteilt.

„Die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Platz für die ein- und zweijährigen Kinder in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege zum 1. August 2013 kommt damit einen gewaltigen Schritt voran,“ kommentiert Josef Neumann. Die Betreuungsquote der unter 3-Jährigen, die in unserer Stadt bei etwas über 79% und damit landesweit auf den hinteren Plätzen gelegen hatte, wird damit endlich erheblich verbessert werden. Die rot-grüne Koalition halte damit Wort: „Nordrhein-Westfalen hat uns mit dem Landesprogramm für den Kita-Ausbau bereits in den beiden vergangenen Jahren kräftig unter die Arme gegriffen und setzt das verlässlich fort“.

Die rot-grünen Koalitionsfraktionen haben heute einen Antrag in den Landtag eingebracht, der die unverzügliche Einführung einer Finanztransaktionssteuer fordert. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung und Beschlussfassung in die zuständigen Fachausschüsse überwiesen.

Grundsätzlich wäre angesichts globalisierter Finanzmärkte für die Einführung einer weltweiten Steuer ein internationaler Konsens notwendig. Dies wäre sicherlich der beste Weg. Solange sollte allerdings nach Ansicht von Rot-Grün nicht gewartet werden, sondern die EU oder die Eurozone muss mit der Einführung einer Finanztransaktionssteuer vorangehen. Die Bundesregierung wird daher ermahnt, endlich auf europäischer Ebene offensiv tätig zu werden.

„Insbesondere die Akteure der Finanzmärkte haben in der Finanz- und Wirtschaftskrise von den weitreichenden staatlichen Rettungsmaßnahmen profitiert. Insoweit ist es auch ein Gebot der Gerechtigkeit, dass sie an den finanziellen Belastungen beteiligt werden“, so die Abgeordneten Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann heute in Düsseldorf.

zum Thema

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Die Klasse 9 der Wuppertaler Realschule Hohenstein besuchte heute in Begleitung ihrer Lehrerin Frau Barbara Klaus den Düsseldorfer Landtag.
Nachdem die SchülerInnen Gelegenheit hatten, auf der Tribüne eine Plenumsdebatte live zu verfolgen, stand Dietmar Bell den jungen Gästen zu seiner Arbeit als Abgeordneter und zu aktuellen landespolitischen Themen Rede und Antwort.
„Es wurden viele Themen aufgeworfen, die insbesondere im Hinblick auf die Zukunftsperspektiven der jungen Generation von Bedeutung sind. Der Dialog zwischen Politik und Jugend ist mir ein besonderes Anliegen. Insoweit habe ich mich heute sehr über diesen Besuch gefreut“, so Dietmar Bell am Ende der Begegnung.

Wohnortnahes Grundschulangebot gesichert!

Die Landesregierung hat dem Landtag das neue Programm zur Stärkung der Grundschulen vorgestellt, das ab dem Schuljahr 2013/2014 schrittweise umgesetzt werden soll. Die rot-grüne Koalition reagiert damit auf sinkende Schülerzahlen und Ungerechtigkeiten bei den Eingangsklassen.

Damit im ganzen Land das wohnortnahe Grundschulangebot aufrechterhalten bleibt, kann nach den Neuregelungen eine Grundschule einzügig geführt werden, also mit nur noch einer Klasse pro Jahrgangsstufe. Der so genannte ‚Klassenfrequenzrichtwert‘ wird von 24 auf durchschnittlich 22,5 Schülerinnen und Schüler sinken; bis 2015/2016 werden dafür 1.700 Lehrer zusätzlich eingestellt.

„Wir begrüßen sehr die Initiative der Landesregierung zur Stärkung der Grundschulen. Wichtig wird es auch für uns in Wuppertal sein, dass wir ein bedarfsgerechtes und wohnortnahes Grundschulangebot gewährleisten können. Dazu werden nun die notwendigen Voraussetzungen geschaffen“, so Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann.

Mit Bezug auf den Bericht in der Westdeutschen Zeitung vom 18. Januar 2012, wonach in Wuppertal zu wenig Raum für muslimische Gräber bestehe, teilen die Wuppertaler SPD-Landtagsabgeordneten mit:

Das Fehlen eigener, der Religion angemessener Bestattungsmöglichkeiten für muslimische Mitbürgerinnen und Mitbürger wurde bereits auf Initiative der Wuppertaler Abgeordneten Andreas Bialas und Josef Neumann in den zuständigen Fachgremien der SPD-Fraktion beraten und soll letztlich in einer Gesetzesinitiative münden; Ziel ist eine Änderung des nordrhein-westfälischen Bestattungsrechtes, so dass es in NRW und damit auch in Wuppertal muslimischen Religionsgemeinschaften ohne Körperschaftsstatus in Zukunft möglich sein soll, eigene Friedhöfe zu betreiben.

Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann setzen sich mit Nachdruck für diese Änderung ein: „Integration muss das ganze Leben umfassen und darf nicht bei der Bestattung halt machen,“ so Andreas Bialas, der den Antrag persönlich begleitet. Josef Neumann fügt hinzu: „Die bisherige Beisetzung von Muslimen auf Wuppertaler Friedhöfen steht für einen scheinbar selbst im Tod nicht endenden Gaststatus; der muss jetzt aufgelöst werden.“

Dietmar Bell, stv. wirtschaftspolitscher Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, erklärt anlässlich der heutigen Expertenanhörung:

„In einigen Städten des Landes ist es durch ausufernde Sonntagsöffnungen zu einer regelrechten Aushöhlung des Sonntags- und Feiertagsschutzes gekommen.

Für die SPD ist klar: der Sonntag darf nicht durch immer mehr Ladenöffnungen zu einem Werktag wie jeder andere werden. Der zeitliche Gleichklang der Arbeitsruhe am Sonntag ist unverzichtbar, damit die Menschen sich verabreden können, mit der Familie etwas unternehmen, im Verein Sport treiben oder ihre Religion ausüben können.

Viele Sachverständige weisen in ihren schriftlichen Stellungnahmen darauf hin, dass der Gesetzgeber in Nordrhein-Westfalen vor allem seiner – auch verfassungsrechtlichen – Verpflichtung nachkommen muss, die Sonntags- und Feiertagsruhe zu schützen.

Eine Verbesserung des Sonntagsschutzes könnte dadurch erreicht werden, dass nicht nur wie bisher die Zahl der Öffnungen pro Verkaufsstelle auf vier begrenzt bleibt, sondern ergänzend auch für die Anzahl der von der Kommune zur Öffnung frei gegebenen Sonntage eine Obergrenze von beispielsweise 12 Sonntagen bestimmt wird. Damit können sich die Sonntagsöffnungen nicht mehr wie bisher – vor allem in Großstädten praktiziert – nahezu unbegrenzt im Jahr verteilen.

Medienveröffentlichungen, in denen bereits über die konkrete Ausgestaltung von veränderten Ladenöffnungszeiten spekuliert wird, weisen wir zurück. Richtig hingegen ist: In der SPD-Fraktion gibt es keine Festlegung, ob überhaupt eine Änderung der werktäglichen Öffnungszeiten nötig ist. Auch der Koalitionsvertrag von SPD und Grünen bezieht sich ausschließlich auf Korrekturen bei der Sonntagsöffnung“.

„Das Landesverkehrsministerium hat die Einigung zwischen Land und Bund über die Finanzierung des Ausbaus der L 419 schriftlich bestätigt. Auf Nachfrage teilte uns der Pressesprecher des Ministeriums mit: ‚Ja, es gibt eine Einigung über dieses Projekt. Bund und Land haben eine Vereinbarung abgeschlossen, nach der der Bund die Baulast für die L 418/L 419 übernehmen wird. Danach ist festgelegt, dass das Land vor der Aufstufung zur Bundesstraße den Ausbau der L 419 (von Lichtscheid bis östlich der Erbschlöer Str.) übernimmt. Der Anschluss der L 419 an die A 1 verbleibt danach zur Realisierung durch den Bund.‘ Ich gehe jetzt davon aus, dass der Landesbetrieb Straßen in NRW in das Planfeststellungsverfahren einsteigen wird“, erklärt Volker Dittgen, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.

Der Landtagsabgeordnete Dietmar Bell ergänzt: „Da die Einigung auf dem Tisch liegt, müssen wir jetzt das Planfeststellungsverfahren zügig auf den Weg bringen. Ich erwarte, dass insbesondere den Ronsdorferinnen und Ronsdorfern die Planung in einer breiten öffentlichen Diskussion vorgestellt werden und gehe davon aus, dass mit einem transparenten Verfahren die hohe Akzeptanz für den Ausbau auch weiter erreicht werden kann.“ Bell, Bialas und Neumann freuen sich, dass damit der Ausbau der L419 definitiv einen entscheidenden Schritt vorangekommen ist.

In der Silvesternacht ist unser Freund und Mitarbeiter Lutz Kremer im Alter von 50 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben. Lutz war für uns weit mehr als ein Kollege. Er war das Herz unseres Teams, ein hochgeschätzter Berater und guter Freund.

Lutz stieß Anfang 2009 als „Politikferner“ zu uns. Er engagierte sich über alle Maßen im Oberbürgermeisterwahlkampf, bei dem er der erfolgreiche Organisator hinter der Kampagne war – ohne ihn hätte das positive Ergebnis so nie geklappt.

Lutz blieb dabei und wurde nach der gewonnen Landtagswahl 2010 Teil unseres Mitarbeiterteams. Wir haben ihm, besonders in der Aufbauphase des Büros, viel zu verdanken.

Lutz war kein Mann der großen Reden, eher ein Mann der sauber gewählten und zielsicher gesetzten Worte, besonders aber der Anpacker und Motivator. Mit seinem Humor und seinem leicht ironischen und doch so warmherzigen, verschmitzten Lächeln hat er unsere Arbeitet begleitet und geprägt. Das, vor so vielem anderen, wird bleiben.

Dass Lutz nicht mehr bei uns ist, schmerzt sehr. Wir wünschen uns, dass er uns von dort, wo er ist, häufig sein Lachen schickt und uns weiter daran erinnert, uns nicht zu ernst zu nehmen.

Dietmar Bell, Andreas Bialas, Josef Neumann, Ralf Heming, Jakob Steffen, Bärbel Hüpen, Helmut Loos und Carsten Czanderna

Die Beerdigung ist an diesem Freitag, 6. Januar, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Solinger Str. in Cronenberg.